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Wer steckt hinter KraftQuelle?

Louis Dinkel, 25 
Elektrotechnikermeister

Von der Gastronomie ins Handwerk


In der Gastronomie aufgewachsen, durfte ich schon früh lernen, was es bedeutet, mit anzupacken, Verantwortung zu übernehmen und mit Leidenschaft bei der Sache zu sein. So lag es für mich nahe, meinen beruflichen Weg zunächst ebenfalls in dieser Branche zu beginnen.

Meine erste Ausbildung führte mich nach Tirol zum legendären Stanglwirt, wo ich meine dreijährige Ausbildung zum Koch absolvieren durfte. Eine intensive und prägende Zeit, in der ich nicht nur das Handwerk in der Küche, sondern auch hohe Ansprüche an Qualität, Zuverlässigkeit und professionelles Arbeiten kennenlernen konnte.

Mit der Corona-Pandemie kam für die Gastronomie eine schwierige Zeit – und für mich die Gelegenheit, meinen beruflichen Weg neu zu überdenken. Das Handwerk und die Technik hatten mich schon immer beinahe genauso fasziniert wie die Kulinarik. Nach kurzer Überlegung stand deshalb fest: Ich mache eine zweite Ausbildung.

Und wenn schon neu anfangen, dann wollte ich auch hier von erfahrenen Profis lernen. So führte mich mein Weg zur Firma Ludwig Elektro und Netzwerktechnik in Burgebrach. In diesem vielseitigen und familiären Betrieb durfte ich meine Ausbildung im Elektrohandwerk absolvieren und eine weitere Branche von Grund auf kennenlernen. Eine Zeit, an die ich sehr gerne zurückdenke.

Nach der Ausbildung war für mich noch lange nicht Schluss. Direkt im Anschluss ging es weiter auf die Meisterschule, die ich im Juli 2026 erfolgreich abgeschlossen habe.

Heute verbinde ich die Erfahrungen aus zwei sehr unterschiedlichen Welten: Gastfreundschaft, Qualitätsbewusstsein und Belastbarkeit aus der Gastronomie mit technischem Verständnis, handwerklichem Können und lösungsorientiertem Denken aus dem Elektrohandwerk.

Mein bisheriger Weg hat mir vor allem eines gezeigt: Es spielt keine Rolle, ob man am Herd steht, auf der Baustelle arbeitet oder neue Herausforderungen annimmt – entscheidend ist, mit welchem Anspruch man an die Sache herangeht. Ich möchte mich nicht mit dem Durchschnitt zufriedengeben, sondern Verantwortung übernehmen, Lösungen finden und mich stetig weiterentwickeln. Denn wer etwas erreichen will, muss bereit sein, anzupacken, Entscheidungen zu treffen und manchmal auch neue Wege zu gehen. Stillstand ist für mich keine Option. Der Blick geht nach vorne – und wo wir sind, ist vorne.

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